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Vergleich als Herausforderung


Vergleich als Herausforderung

Festschrift zum 65. Geburtstag von Günther Heydemann
Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung., Band 57 1. Auflage 2015

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Beschreibungen

Vergleichende Fragestellungen nehmen in der Geschichtswissenschaft einen breiten Raum ein. Die komparative Methode bietet nicht nur neue Erkenntnismöglichkeiten, die weit über eine »klassische« Nationalstaatsgeschichte hinausreichen. Sie öffnet auch den Blick dafür, dass historische Entwicklungen immer auch als Beziehungs- und Verflechtungsgeschichte gedacht werden können. Politische und gesellschaftliche Strukturen stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie handelnde Akteure und kulturelle Prägungen. Gerade für das »globalisierte« 20. Jahrhundert gilt, dass sich die Ursachen historischer Ereignisse wie die Zerstörung Europas durch zwei Weltkriege, die Zeit des Kalten Krieges und die Epochenwende von 1989/90 durch vergleichende Forschungsansätze besser ergründen lassen. Die Suche nach sinnvollen Vergleichsfeldern und systematisierenden Kriterien bleibt eine anspruchsvolle Herausforderung für die moderne Zeitgeschichtsforschung.
Das Buch umreißt anhand vergleichender Fragestellungen die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Dr. Andreas Kötzing ist Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut in Dresden. Dr. Mike Schmeitzner ist Wiss. Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung und Privatdozent an der TU Dresden. Dr. Jan Erik Schulte ist Leiter der Gedenkstätte Hadamar.
Vergleichende Fragestellungen bieten nicht nur neue Erkenntnismöglichkeiten, die weit über eine »klassische« Nationalstaatsgeschichte hinausreichen. Sie öffnen auch den Blick dafür, dass historische Entwicklungen immer auch als Beziehungs- und Verflechtungsgeschichte gedacht werden können. Anhand der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts zeigen die Beiträge dieses Bandes, dass sich die Ursachen historischer Ereignisse wie die Zerstörung Europas durch zwei Weltkriege, die Zeit des Kalten Krieges und die Epochenwende von 1989/90 durch vergleichende Forschungsansätze besser ergründen lassen.
Historiker, Politikwissenschaftler

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