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Impressum:

LovePussy | Erotik Audio Story | Erotisches Hörbuch

von Trinity Taylor

 

Lektorat: Nicola Heubach

 

Originalausgabe

© 2013 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Nikola Miljkovic @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783862771721

www.blue-panther-books.de

Love Pussy - 1. Kapitel

»Das ist der Text?« Grimmig blickte George Kurland auf zwei Zettel, die vor ihm auf dem Schreibtisch lagen.

»Ja«, sagte Diane und verdrehte genervt die Augen.

»Wir sollten Sie unterstützen. So geht es nicht weiter. Sie schaffen das nicht alleine.«

»So?!«

»Diane. Seien Sie doch nicht gleich beleidigt. Seien Sie lieber froh, dass ich Ihnen jemanden an die Seite stellen möchte.«

Diane stieß kurz Luft durch die Nase aus und stützte eine Hand in die Hüfte.

George überflog erneut den Werbetext, schüttelte den Kopf und sagte: »Bitte kümmern Sie sich jetzt um die Mailing-Texte, die wir diese Woche versenden wollen. Ich frage Jonathan, ob er eine Idee bezüglich der Werbekampagne hat.«

»Jonathan …«, sagte Diane verächtlich und drückte ihre Brille auf die Nase.

»Sie finden anscheinend in niemandem den Richtigen, der Ihnen zur Hand gehen könnte.«

»Das stimmt nicht.«

»Gut, dann nennen Sie mir jemanden, der es mit Ihnen aufnehmen könnte?« George verschränkte die Arme vor der Brust und wartete mit schief gelegtem Kopf auf eine Antwort. Die blieb allerdings aus, und so schob er die Zettel zusammen und reichte sie Diane.

Widerwillig nahm sie die von ihr verfassten Werbeslogans und verließ mit einem unguten Gefühl im Magen das Büro ihres Chefs.

***

Arthur rollte sich zur Seite und seufzte behaglich. »Wow, das war gut, Baby! Deine Muschi macht mich einfach verrückt.«

Beth lächelte und schlug verschämt die Augen nieder.

Innerlich seufzte Arthur. Er hätte sich ein bisschen mehr Feuer im Bett gewünscht. Beth ließ sich von seiner Dominanz so sehr einschüchtern, dass er die komplette Führung übernommen hatte. Nicht, dass er keinen Spaß dabei empfand, aber ein bisschen weibliche Stärke würde seine Lust noch mehr entfachen.

Er stand auf und ging zum Schrank.

»Was machst du?«, fragte Beth.

Er drehte sich zu ihr um. Sie hatte sich das Laken vor die Brüste gezogen und blickte ihn mit ihren braunen Rehaugen an. Er nahm das Bild in sich auf und wandte sich wieder zum Schrank, während er sagte: »Ich habe morgen meinen ersten Tag in einer neuen Firma und muss mich dafür vorbereiten.«

»Liegen deine Unterlagen im Kleiderschrank?«, fragte Beth mit spöttischem Unterton.

»Nein, meine Liebe. Ich ziehe mir etwas an, wenn es recht ist. Ich wollte ungern nackt einen Kaffee kochen, nackt meine Unterlagen studieren und nackt die Post holen.« Damit verschwand er im Bad und stellte sich unter die Dusche.

Als er aus dem Bad trat, war Beth verschwunden. Arthur rief nach ihr, doch sie antwortete nicht. Stattdessen lag ein Zettel auf dem Bett: »Du weißt ja, wo du mich findest. Grüße, Beth.«

Arthur zerknüllte den Zettel, warf ihn achtlos auf den Boden, fuhr sich mit den Händen durch die noch feuchten Haare und murmelte: »Nichts Halbes und nichts Ganzes!«

***

Diane zerknüllte die beiden Zettel mit ihren Vorschlägen und warf sie in den Papierkorb. »Mailings vorbereiten! So eine Frechheit!«, ärgerte sie sich lautstark. »Und wer soll die Werbetexte gestalten?«

»Der Neue«, sagte George Kurland, als er unaufgefordert ihr Zimmer betrat.

»Der Neue?« Entsetzt blickte Diane ihn an. »Sie wollen mir einen Neuen vor die Nase setzen? Wen denn? Wann denn?«

»Arthur Buckman.«

»Aha.«

»Morgen!«

»Was?« Mit halb geöffnetem Mund blickte sie ihren Chef an. »Und wann hatten Sie vor, mir das zu sagen?«

»Jetzt. Ich rufe Sie morgen zu mir und werde Sie mit ihm bekannt machen. Er wird im Nebenzimmer arbeiten.«

»Und welchen Rang wird er bekleiden. Also, rein interessehalber …«

»Diane, er wird Ihnen nichts wegnehmen, sondern lediglich mit Ihnen zusammenarbeiten. Er wird Sie unterstützen. Im Fall von heute, wo Ihr Text nur mäßig gut ist, dürfte das eine große Hilfe sein.«

»Verstehe.«

»Nun seien Sie doch nicht so kurz angebunden. Wir sind eine große Werbeagentur und können uns mäßige Leistung einfach nicht erlauben. Morgen um zehn gibt es eine kurze Versammlung, wo ich die beiden Neuen vorstellen werde und etwas zum allgemeinen Arbeitsklima erläutern werde. Auch Jonathan wird unterstützt werden. Ich möchte, dass Sie kommen. Nicht, wie letztes Mal, sich fernhalten mit der Begründung, Sie hätten so viel zu tun. Das haben wir alle. So, ich muss jetzt zum Kunden. Bis später.«

»Bis später.« Diane fühlte sich wie vor den Kopf geschlagen. Warum bekam sie heute die Dusche ab? Was war vorgefallen, dass ihr Chef sie so auf dem Kieker hatte. Diane nahm die Brille ab, um sich die Augen zu reiben, die sich mit Tränen füllen wollten. Bisher war sie oft für ihre Arbeit gelobt worden. Was war nur heute los? Vielleicht lag es auch daran, dass sie privat einfach nicht glücklich war. Einsamkeit und dass ihre Freundinnen ständig neue Männer kennenlernten, das alles bedrückte sie. Heute Abend, auch wenn es mitten in der Woche war, würde sie losziehen. Keiner konnte ihr das verbieten.

Mit ein wenig mehr Schwung machte sie sich an die stupide Arbeit des Werbe-Mailings.

***

Arthur surfte im Netz und sah sich die Internet-Präsenz der Firma »AdSolutions« an, wo er morgen seinen neuen Job beginnen würde. Auch betrachtete er die Referenzen. Kurz schweiften seine Gedanken zu Beth. Er hatte das Gefühl, sie in den nächsten Tagen nicht mehr zu Gesicht zu bekommen. Wenn er an den Sex dachte, den sie heute Morgen hatten, dann war das nur gesundes Mittelmaß gewesen. Er fragte sich, ob gesundes Mittelmaß nicht besser war, als gar keinen Sex zu haben. Sein Schwanz versteifte sich bei dem Gedanken, wie er in ihre feuchte Muschi hineingeglitten war und Beth sich unter seinen Stößen gewunden hatte.

***

Love Pussy - 2. Kapitel

Die Kneipe war laut und verraucht. Diane war im Begriff, umzukehren, doch dann besann sie sich. Sie hatte es dringend nötig, mal wieder raus und unter Leute zu kommen. Ein kleiner Drink an der Bar konnte dabei nicht schaden. Außerdem wäre er wohl hilfreich, damit sie nicht den ganzen Abend an ihren schon jetzt verhassten Kollegen dachte, der ihr da einfach vor die Nase gesetzt wurde. Ein ordentlicher Drink mit viel Alkohol würde ihr guttun und ihre Gedanken zerstreuen.

Kaum hatte sie an der Bar Platz genommen, erschien ein hübscher Barman.

»Ich hätte gerne einen, äh, einen …«, verzweifelt blätterte sie in der Karte, die auf dem Tresen stand.

Geduldig wartete der Barman.

»Wie wär’s mit einem Caipirinha?«, hörte Diane eine Stimme hinter sich.