Details

Einrichtung und Ausgestaltung unternehmensinterner Whistleblowing-Systeme


Einrichtung und Ausgestaltung unternehmensinterner Whistleblowing-Systeme


Schriftenreihe der HHL Leipzig Graduate School of Management

von: Prof. Dr. Andreas Suchanek, Torsten Briegel

54,99 €

Verlag: Gabler
Format: PDF
Veröffentl.: 17.08.2009
ISBN/EAN: 9783834994820
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 225

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Beschreibungen

Torsten Briegel entwickelt einen institutionenökonomischen Theorierahmen, innerhalb dessen Whistleblowing hinsichtlich seiner Funktionalität rekonstruiert werden kann. Es wird gezeigt, welche Chancen sich Unternehmen durch die Einrichtung von internen Whistleblowing-Systemen bieten und welche formellen und informellen Bedingungen zur gelingenden Umsetzung eines solchen Vorhabens zu beachten sind.
Globalisierung und Digitalisierung haben Unternehmen eine Fülle neuer Möglichkeiten weltweiter Kooperation und effizienterer Wertschöpfung eröffnet. Doch damit einher ging auch eine Intensivierung der Diskussion um die Verantwortung von Unternehmen. Sieht man von der zwar verbreiteten, aber verfehlten Interpretation ab, nach der Unternehmensverantwortung primär in einem (wohltätigen) gesellschaftlichen Engagement jenseits des Kerngeschäfts gesehen wird, zeigt sich immer deutlicher, dass der Fokus dieser Verantwortung die Vermeidung – oder ggf. möglichst raschen Bewältigung – von Konflikten zwischen Gewinnerzielung und Verletzung legitimer Interessen von Stakeholdern (z. B. durch Korruption, Umweltverschmutzung, Unterbietung von Sicherheitsstandards etc.) zu sehen ist. Im Zusammenhang mit einer Reihe teilweise sehr prominent gewordener Konfliktfälle und den daraus resultierenden gesetzlichen Regulierungen wie dem Sarbanes-Oxley Act in den USA sind in den letzten Jahren viele Unternehmen dazu übergegangen, den damit verbundenen Risiken mit stark formalisierten Compliance-Programmen entgegenzuwirken. Ein für die Um- und Durchsetzung dieser Programme noch vergleichsweise selten genutztes Mittel ist die systematische Einbindung der Mitarbeiter zur Aufdeckung illegalen oder illegitimen Verhaltens. Diese besitzen aufgrund ihrer Position bzw. Tätigkeit meist sehr frühzeitig Informationen über Missstände, problematische Praktiken, Prozessschwächen usw.
Begriffsdefinition Whistleblowing; Methodik; Status quo des unternehmensinternen Umgangs mit Whistleblowing; Ökonomische Vorteilhaftigkeit und Anreizkompatibilität von Whistleblowing-Systemen; Unternehmensinterne Ausgestaltung
Dr. Torsten Briegel promovierte bei Prof. Dr. Andreas Suchanek am Lehrstuhl für Nachhaltigkeit und Globale Ethik an der HHL – Leipzig Graduate School of Management.
Illegales oder unethisches Verhalten hat sich in den letzten Jahren für Unternehmen zu einem unkalkulierbaren Risiko entwickelt. Viele Unternehmen sind dazu übergegangen, den damit verbundenen Risiken mit stark formalisierten Compliance-Programmen entgegenzuwirken. Ein für die Um- und Durchsetzung dieser Programme noch vergleichsweise selten genutztes Mittel ist die systematische Einbindung der Mitarbeiter zur Aufdeckung illegalen oder illegitimen Verhaltens, das sogenannte Whistleblowing.

Torsten Briegel entwickelt einen institutionenökonomischen Theorierahmen, innerhalb dessen Whistleblowing hinsichtlich seiner Funktionalität rekonstruiert werden kann. Es wird gezeigt, welche Chancen sich Unternehmen durch die Einrichtung von internen Whistleblowing-Systemen bieten und welche formellen und informellen Bedingungen zur gelingenden Umsetzung eines solchen Vorhabens zu beachten sind.
Illegales oder unethisches Verhalten hat sich in den letzten Jahren für Unternehmen zu einem unkalkulierbaren Risiko entwickelt. Viele Unternehmen sind dazu übergegangen, den damit verbundenen Risiken mit stark formalisierten Compliance-Programmen entgegenzuwirken. Ein für die Um- und Durchsetzung dieser Programme noch vergleichsweise selten genutztes Mittel ist die systematische Einbindung der Mitarbeiter zur Aufdeckung illegalen oder illegitimen Verhaltens, das sogenannte Whistleblowing.

Torsten Briegel entwickelt einen institutionenökonomischen Theorierahmen, innerhalb dessen Whistleblowing hinsichtlich seiner Funktionalität rekonstruiert werden kann. Es wird gezeigt, welche Chancen sich Unternehmen durch die Einrichtung von internen Whistleblowing-Systemen bieten und welche formellen und informellen Bedingungen zur gelingenden Umsetzung eines solchen Vorhabens zu beachten sind.

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