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Die Affaire d'Aubrey - Kriminalhörspiel


Die Affaire d'Aubrey - Kriminalhörspiel

Nach einem Kriminalfall aus dem Jahr 1676

Dieses Hörbuch erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

1676. - Paris wird von einer Epidemie der Giftmorde heimgesucht: Eifersüchtige entledigen sich der Nebenbuhler, Gattinnen des Gatten, und mit dem „poudre des succession" werden sich Erbschaften verschafft.
Verdächtige und Verleumdete landen in der Bastille. Fehlurteile und Justizmorde sind an der Tagesordnung. Auch die d'Aubrey werden in eine Giftaffäre verwickelt: Drei männliche Mitglieder der Familie erleiden einen mysteriösen Tod. Desgrais, ein junger, aufstrebender Gefreiter der Pariser Polizei, widmet sich, gegen den Befehl seines Vorgesetzten, der Aufklärung dieses Falles in den höchsten Adelskreisen. Dabei stößt er auf die Leiche eines Alchimisten. Stammt das spurlos tötende Gift, das ganz Paris in Schrecken versetzt, aus den Phiolen seines Laboratoriums? Und wie kam schöne Marie de Brinvillier, geborene d'Aubrey, an diese? Da es nicht länger verborgenen bleiben kann, dass - selbst in nächster Nähe der geheiligten Person des Königs - immer unverschämter mit Gift hantiert wird, beschließt die Justiz, ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Desgrais kommt zum Zuge; eine List führt ihn zum Erfolg. Marie wird des Mordes an ihrem Vater und ihren Brüdern angeklagt. Sie endet auf dem Schafott, doch geht sie Desgrais nicht aus dem Sinn: Die Giftmorde im Frankreich des Sonnenkönigs gehen weiter.
Ton: Dietmar Hagen
Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
Regie / Realisation: Walter Niklaus
Regieass.: Stanka Kossewa

Rolf Schneider, geb. 1932 in Chemnitz, Studium der Germanistik; leitender Chefredakteur der kulturpolitischen
Zeitschrift „Aufbau" in Berlin; seit 1958 freier Schriftsteller; 1979 Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR; Theaterregisseur u. Dramaturg in Mainz u. Nürnberg. Romane (u.a.): „Die Tage in W." 1965. „Der Tod des Nibelungen", 1970. „Die Reise nach Jaroslaw", 1975. „Das Glück", 1976. „November", „Frühling im Herbst. Volk ohne Trauer" 1992. S. schrieb Bühnenwerke, Fernsehfilme und zahreiche Hörspiele, u. a.: "Das Gefängnis von Pont-L'éveque", „Der König und sein Dieb", „Zwielicht" (Hörspielpreis der Kriegsblinden1966), „Enten zählen", „Bewerbungen", „Blutmontag", MDR 92."Ahornstraße 12", MDR 94. „Montezumas Krone", MDR 96.

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